Wie schon gesagt, ist der Ort an der Costa Maya und das legt natürlich nahe, sich ein paar von den alten Maya-Stätten anzuschauen. Es war etwa eine Stunde Fahrt zu den Chacchoben Maya-Ruinen, aber es hat sich definitiv gelohnt.
Die Ruinen sind sehr imposant und es beeindruckend zu sehen, wie alt sie sind und was sie für Geschichten erzählen. Aber nicht nur das, auch die Natur ist überwältigend und die Aussichten, die man manchmal bekommen hat.
Es ist unbeschreiblich und selbst die vielen Fotos die ich dort gemacht habe, können wirklich nur teilweise wiedergeben, wie imposant, wie interessant es ist diese alten …
Ja, Weihnachten in Jamaika und irgendwie ist das unglaublich unspektakulär, weil man kaum was von Weihnachten sieht. Außerdem glaube ich ja, dass man in Jamaika nicht die Orte ansehen sollte, sondern die Natur. (Aber das gilt eigentlich für die meisten karibischen Inseln.)
Wie überraschend … noch ein Tag am Strand. Das Wetter war nicht ganz so toll, aber das stört wirklich kaum, wenn man zum Boatyard geht. Es gibt reduzierte Preise für Crew und dazu noch ein Freigetränk. Das Essen ist auch lecker. Es spielt Musik und man trifft auf jeden Fall viele Bekannte.
Mein erster Hafen, wo ich etwas Zeit hatte an Land zu gehen. Mahahual ist ein klitzekleiner Ort an der Costa Maya im Osten des mexikanischen Festlands. Wir haben uns als Gruppe auf zu einem Tag am Strand gemacht. Erstmal gab es aber lecker Lunch direkt am Strand mit Chicken Fajitas und lecker Cocktail und dann faulenzen in der Sonne auf Liegen direkt am Strand und schwimmen im Wasser.
Der Flug war … hm … lang natürlich, aber im großen und ganzen angenehm. Auf jeden Fall angenehmer als der vor einem halben Jahr nach New York wo ich eingezwängt irgendwo in eine Ecke gepresst saß.
Aber Amerika hat mal wieder eine sehr interessante Art seine Besucher willkommen zu heißen. 1½ Stunden habe ich am Flughafen bei der Einwanderungskontrolle warten müssen. 1½ Stunden nur weil ich ein Visa im Pass habe, das ich im Amerikanischen Konsulat beantragen musste, wo ich auch mindestens eine Stunde warten musste und alle möglichen komischen Fragen beantworten musste und meinen Fingerabdruck geben musste. Diesen Fingerabdruck muss …
Fast in New York habe ich es diesmal nun endlich auch mal geschafft in Newport an Land zu gehen und ich muß sagen, es hat sich wirklich gelohnt.
Ich hatte Gelegenheit mir mal ein paar von den Newport Mansions anzuschauen. Das beste deutsche Wort ist wohl Villen. Diese Villen waren als Sommerhäuser gebaut worden uns sind sehr imposant. Ich habe mir unter anderem Rosecliff angeschaut, das Haus das unter anderem in „The Great Gatsby“ mit Robert Redford als Kulisse dient.
Am 21. sollten wir dann wieder in Bar Harbor sein. Ich bin die Nacht vorher aufgewacht irgendwann in den frühen Morgenstunden und habe ein starkes Schaukeln gespürt und mir schon überlegt, wie unangenehm eine Tenderfahrt da sein muß, wenn sie denn überhaupt möglich ist.
Ich sollte an dem Morgen auch früher aufstehen, da wieder Einwanderungskontrolle gewesen war. Ich bekam dann aber doch ziemlich bald den Anruf, daß ich nicht kommen brauchte, da wir nicht nach Bar Harbor fahren würden. Im Laufe des Tages war dann auch bestätigt worden, daß wir stattdessen direkt nach Boston fahren würden, wo wir ja am nächsten …
Auch wenn ich immer noch der Meinung bin, daß dies einer der unattraktivsten Häfen ist, die wir bisher angelaufen haben (die Natur irgendwo auf der Insel soll ganz schön sein), bin ich diesmal dann doch mal an Land gegangen.
Wir hatten trotz allem viel Spaß bei ein paar Runden Billard in einem lokalen Pub. Und außerdem, in welchem Job geht man schon tagsüber in einer Pause mit Kollegen mal raus, um ein Bierchen zu trinken und Billard zu spielen und dann später noch weiter arbeiten zu gehen?
Jetzt doch mal direkt zu diesem kleinen Nest, wo ich diesmal auch an Land war und einen kleinen Spaziergang gemacht habe. Der Ort ist wirklich nicht sehr groß und wirkt sehr ruhig, fast verschlafen. Die Sehenswürdigkeiten sind eine kleine Kirche und ein überdimensional großer Kontrabaß der im „Hafen“ steht. Wir haben und hier jedenfalls unsere Halloween-Kostüme besorgt.
Alles was ich in New York die letzten Male gemacht habe, ist mir einen leckeren Bagel holen und zurück auf’s Schiff. Es ist wirklich schade, daß wir nicht mehr nach Manhattan fahren.
Hier hatten wir wieder einen wunderschönen Crew Drill und ich war nicht an Land. Dafür durfte ich in einem unserer Rettungsboote gequetscht eine Runde im Hafenbecken drehen.
Ja zurück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und der unbegrenzt langen Einwanderungskontrollen für Passagiere. Damit habe auch ich dann meinen Morgen verbracht und war sowieso IPM, mußte also auf dem Schiff bleiben.
Wir sind erst um 23 Uhr weg an diesem Abend. Mein Tag an Land sah dann so aus: Mittagessen und Abendessen mit Freunden. Beide Male sehr lecker mit interessanter Unterhaltung. Viel mehr kann man eigentlich zu St. John auch nicht sagen. Da scheint es wirklich einfach gar nichts zu geben auch wenn es ein größerer Ort ist. Und nach dem Abendessen zurück an Bord gab’s auch noch zwei Partys.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie hat mir die Stadt nichts zu bieten. Ich war auf dem Boardwalk einen Spaziergang machen, immer am Wasser entlang und etwas frische Luft an Land schnappen, aber das war’s auch schon. Mehr wollte ich ja auch nicht und das Schiff dockt ja auch immer gleich so schön an einem Ende davon an. Die Nacht davor war eh etwas kurz geworden wegen des Bingo-Abends und so war ich froh dann noch etwas Zeit zum Schlafen zu haben.