So, die Tage waren etwas ruhiger. Silvester sind wir in St. Thomas gewesen. Am Abend sind wir dann Richtung Norden New York aufgebrochen.
Wir sind ausgegangen formell in Abendkleid und Anzug, haben einen Schluck im Golden Lion Pub getrunken und sind dann raus zur Deck Party mit Live Music bei wunderschön warmem Wetter.
Dann nach Mitternacht bin ich barfuß über Deck zurück zu meiner Kabine gelaufen, wo ich mich umgezogen habe und dann auf Deck 13 hoch, um noch ein paar Leute dort zu treffen und später war ich dann noch ein wenig in der Crew Bar. Bin aber recht früh ins …
In St. Maarten habe ich bis 5 durchgehend gearbeitet, aber da ich in-Port-Manning war, daß heißt eh nicht hätte von Bord gehen können, war das kein Problem. So bin ich dann zum Sail-Away eine Stunde auf Deck gewesen, hab etwas die Musik genossen und den Sonnenuntergang und mich ein wenig unterhalten. Dann erstmal Abendessen mit netter Unterhaltung und anschließend eine ausgedehnte Dusche. Anschließend fünf/sechs Runden unterwegs zu einem Spaziergang auf Deck sieben. Etwas später dann noch Movie under the stars auf Deck 12 und ab ins Bett, da es am nächsten Tag sehr früh losgeht. Also mal wirklich ein sehr …
Martinique war ein reiner Entspanntag (abgesehen von den 8 Stunden arbeiten und dem Crew Drill und einem doch etwas ungewöhnlich großen Wechsel bei Passagieren von 150 Pax ca.).
Wir sind nach Fort-de-France reingelaufen und haben dort ein Wassertaxi an einen kleinen ruhigen Strand genommen und es unter Palmen in der Sonne so lange gut gehen lassen bis wir wieder zurück zum Schiff mußten. Die Vögel haben gezwitschert und das Wasser war zum schwimmen auch sehr angenehm.
Von St. Vincent habe ich nicht viel gesehen, daher kann ich zu der Insel nicht viel sagen. Es gab einen Artikel über das Schiff in dem stand, daß sie extra für unsere Anreise alle „socially disordered persons“ in „Mental Health Care“ untergebracht haben. Das war ein wenig beängstigend, auch wenn es sich erstmal ziemlich komisch angehört hat.
Die Tage vergehen sehr langsam, wenn wir im Hafen sind und arbeiten, da die meisten Passagiere natürlich an Land gehen.
Da ich nur vier Stunden frei hatte, sind wir einfach nur zum Strand gefahren, haben die Sonne genossen und das Wasser und drei Pina Colada. Wir waren am Boat Yard. Dieser Strand ist eher ein Partystrand im Gegensatz zum Malibu Beach, der sehr ruhig ist. Wir sind ein wenig vom Pier gesprungen, aber eigentlich haben wir die ganze Zeit nur gefaulenzt und es uns gut gehen lassen.
Grenada am zweiten Weihnachtsfeiertag: blauer Himmel, 30 Grad Celsius, angenehmer Luftzug und sechs Stunden Freizeit um die Insel zu erkunden.
Nach der Ankunft mit dem Tender gab es aber erstmal Lunch, chinesisch auf einem netten kleinen Balkon mit Blick auf St. George’s Naturhafen in Form eines Hufeisen flankiert von diesen vielen bunten Häusern die sich den Hügel hochziehen und diesem wunderbaren Grün drumherum. Anschließend haben wir uns einen eigenen Taxifahrer angeheuert (unsere Passagiere haben sich einfach wie Sardinen in eins quetschen lassen und dasselbe pro Person bezahlt wie wir) und haben eine kleine Inseltour gemacht.
Es gab noch viele Spuren von dem …
Roadtown auf Tortola ist so viel schöner als Basseterre, St. Kitts, wo wir dann am 24. wieder waren (gestern). Was war gestern sonst noch?
Wir haben uns erst in kleiner Runde etwas zusammengesetzt und dann gab’s noch eine große Weihnachtsparty im Pig.
Oh und was für eine Party wir hatten … mit so viel Alkohol habe ich Weihnachten noch nie verbracht und jeder hatte gute Laune. Und wenn irgendwelche Bekannten kamen, hat man sich halt in die Arme genommen und „Merry Christmas“ gewünscht. Es gab gute Musik und es war proppevoll und auch sehr schön weihnachtlich dekoriert.
Nach mehreren Sex on the Beach, …
In Tortola bin ich diesmal noch mal kurz an Land gegangen. Dort stand ein richtig geschmückter Weihnachtsbaum neben Palmen. War ein sehr komischer Anblick. Das Wetter war einfach strahlend schön (wie fast jeden Tag).
Die Gäste waren am ersten Tag ziemlich anstrengend und auch am zweiten Tag sind sie ziemlich aufgeregt gewesen, hauptsächlich, weil nicht alle wie gewünscht zur zweiten Sitzung am Abend im Britannia gehen konnten. Inzwischen haben sie sich aber alle beruhigt.
Das Schiff ist weihnachtlich geschmückt und unsere Gäste sind auch immer wieder brav zum Weihnachtslieder singen gekommen in die Grand Lobby, was heißt, daß sie dabei direkt vor unserer Nase standen.
In New York war es wirklich ziemlich kalt und ich bin nur mal kurz raus für zwei Stunden, um ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen.
Heute war ich in Basseterre, der Hauptstadt von St. Kitts. Es ist wirklich keine schöne Stadt, aber es war angenehm einen Spaziergang zu machen. An jeder Ecke hat Musik gespielt. Mir wurde aber erzählt, daß die Insel beeindruckende Regenwälder hat und wenn man erstmal aus der Stadt raus ist, auch sehr charmant ist. Vielleicht schaffe ich ja auch noch mir das mal anzuschauen, aber heute hatte ich dafür einfach nicht genügend Zeit.
Wir sind jetzt auf dem Weg nach St. Thomas und dann in vier Tagen sind wir wieder zurück im kalten New York. Irgendwie fühle ich mich noch gar …
Wir waren in Barbados und ich hatte mal wieder etwas mehr Zeit an Land. Wir waren zu viert unterwegs und haben erstmal mit einem Taxi eine etwa zweistündige Inselrundfahrt gemacht.
Es ist wunderschön wie grün es dort ist und es blüht überall. Die Strände und Buchten sind teilweise atemberaubend. Es ist wirklich ein Paradies.
Und anschließend sind wir dann an den Malibu Beach gegangen und haben dort noch zwei Stunden die Sonne und das Meer genossen nachdem wir was gegessen hatten. Es waren 30 Grad aber trotzdem oder auch vielleicht gerade deshalb war es sehr angenehm und die Luft ist wunderbar frisch …
Heute war strahlender Sonnenschein bei blauem Himmel. Der Ort ist übrigens Philipsburg, St. Maarten, Niederländische Antillen. Wir haben eine wunderbare Crew Tour mit Katamaran gemacht. Wir sind dann an eine sehr schöne Ecke gefahren und haben dort geankert.
Schon allein die Fahrt war sehr schön und wir hatten sehr viel Spaß. Dann waren wir schnorcheln, sind an den Strand geschwommen und unter Palmen ausgeruht oder haben uns ganz einfach auf einer Nudel im Wasser treiben lassen und einen Drink genossen (der uns dort auch im Wasser serviert wurde). Keiner wollte dort wieder weg, so schön war es.
Nun bin ich aber von …
Unser erster Hafen war Roadtown, Tortola, British Virgin Islands. Dort haben uns die örtlichen Behörden doof warten lassen, was wahrscheinlich daran lag, daß wir diesmal unsere eigenen Tender benutzen wollten und nicht wieder für 25000 Dollar die Tender von vor Ort. Dadurch hat sich natürlich der gesamte Ablauf verzögert und ich bin überrascht, daß ich diesbezüglich nicht von einer einzigen Beschwerde gehört habe.
Dort bin ich allerdings nicht von Bord gegangen. Das Wetter war nicht sehr schön. Regen.
Der Flug nach New York war weitaus angenehmer als ich erwartet habe und wir kamen abends in New York an, so daß wir unter uns ein riesiges Lichtermeer hatten, das sich direkt an den schwarzen Ozean anschloß. Schon ein sehr faszinierender Ausblick.
Von New York habe ich allerdings diesmal nicht viel gesehen, da wir beim Flughafen ein Hotel hatten und dann nur im Bus durchgefahren sind, aber eins kann ich sagen: Es war saukalt dort und ich war froh nach nur kurzer Wartezeit an Bord gehen zu dürfen.
Es ist nun schon zwei Tage später und früh am morgen. Wir fahren gerade in New York ein mit Freiheitsstatue backbord und Skyline von Manhattan steuerbord. Ich werde gerade mal kurz auf Deck 7 draußen schauen. Es ist regnerisch und schwül.
Ich weiß nicht, ob ich mich im nächsten Monat noch mal melden werde, da von Atlantiküberquerungen sicher nicht viel zu erzählen ist …
Tja, was habe ich gesagt? Wir haben kein Crew Shore Leave bekommen gestern in Portland und heute kann ich auch nicht an Land und mir ein wenig Boston anschauen, weil ich meine Freizeit am Vormittag hatte und nicht etwa geschlafen habe, sondern wir hatten schon wieder Crew Boat Drill. So sehe ich nun Boston nur vom Schiff aus.
Naja, aber Portland habe ich zum Beispiel gar nicht gesehen, da es gestern den ganzen Tag neblig blieb ums Schiff drumherum. Newport werde ich dann morgen auch nicht sehen, da ich einen frühen Feierabend habe vor Embarkation Day in New York, d.h. ich …
Wir liegen nun momentan vor Portland, Maine vor Anker. Das Wetter heute scheint etwas grau und neblig zu sein, aber da ich nur mal kurz rausgeschaut habe vor zwei Stunden oder so, kann ich das nicht ganz sicher sagen. Vielleicht hat es schon etwas aufgeklart, aber laut den Wetterangaben im Internet scheint das nicht der Fall zu sein.
Ich werde nachher sicher auch noch ein wenig Zeit haben kurz auf den nächsten Tender zu steigen und kurz in den Ort zu fahren. Viel Interessantes gibt es da nicht wirklich zu sehen, soweit ich das bisher rausbekommen habe. Morgen dann noch Boston, …
Wir waren also in Saint John, New Brunswick, Kanada. Ehrlichgesagt gibt es dazu auch schon kaum mehr zu sagen.
Wirklich spannendes habe ich nicht gesehen. Es gibt ein interessantes Naturschauspiel dort, die Reversing Falls. Bei Änderung von Ebbe und Flut ist dieser Wasserfall mal in die eine Richtung und mal in die andere Richtung. Allerdings war das etwas außerhalb und ich hatte nicht die Zeit dort hinzufahren.
Ich hatte eine Stunde mittags Zeit an Land zu gehen und dann war ich von 14 Uhr bis 20 Uhr in der Concierge Lounge, da unser Concierge Saint John frei haben wollte. Der Tag war …